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Ernährung

Wir sind, was wir essen

Ayurvedische Ernährung sollte viel Flüssigkeit enthalten und immer frisch und warm sein.


Sattvisches Essen


Ernährung und Kräuter

Unsere Ernährung ist die wichtigste langfristigste Maßnahme zur Behandlung unseres Körpers. Bis sich die Erfolge zeigen, können ein bis sechs Monate vergehen, doch die Wirkung ist dann anhaltend. Die Ernährung ist ein beständiges Heilmittel, auch wenn sie gelegentlich an die Jahreszeiten, das Alter oder spezifische Krankheiten angepasst werden muss. Unser Körper setzt sich aus den Nahrungsmitteln zusammen, die wir zu uns nehmen, und wir können nicht erwarten, dass sich unser körperlicher Zustand verändert, wenn wir unsere Ernährung nicht ändern.

Der Ayurveda konzentriert sich vorwiegend auf die Energien der Nahrungsmittel, um damit die Körpersäfte ins Gleichgewicht zu bringen. Mineralien, Vitamine und die chemischen Inhaltsstoffe spielen demgegenüber eine untergeordnete Rolle. Aus ayurvedischer Sicht gibt es keine Ernährungsformen, die für jeden Menschen richtig ist, und auch keine Mindestanforderungen für Stoffe, die täglich aufgenommen werden sollten. Entscheidend ist vielmehr, ob die Nahrung, die wir zu uns nehmen, und die Art und Weise, wie wir essen, mit unserer Konstitution harmoniert.

In der Vedanta-Philosophie wird der Geist (Manomaya-Kosha) als die Essenz der Nahrung betrachtet.

Wir sind, was wir essen!

Alles was wir essen, wirkt sich auf unsere Gefühle aus und kann dazu führen, dass wir für psychische oder körperliche Störungen anfällig werden. So wie falsche Gefühle unsere Verdauung beeinträchtigen können, kann eine schlechte Verdauung unsere Gefühle stören.

Wir sollten auch an die spirituellen Eigenschaften der Nahung denken, die wir zu uns nehmen. Wirkt sich die Nahrung die wir zu uns nehmen günstig auf unseren geistigen Prozess aus, oder wirkt sie störend? Fleisch ist ein sehr schlechtes Nahrungsmittel, wo nahrhaft es auch sein mag. Es enthält die Energie des Todes und verkörpert die Kräfte der Gewalt, sowie die negativen Emotionen von Angst und Hass.

Man sollte nicht nur auf die Qualität der Nahrungsmittel achten, sondern auch auf die Bedingungen der Nahrungsaufnahme. Hierzu gehören im Ayurveda eine entsprechende Zubereitung der Mahlzeiten, die richtige Kombination der Nahrungsmittel, die Menge und die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme, sowie die richtige Zeit und der richtige Ort zum Essen. Auch die emotionale und geistige Einstellung ist wichtig: Gutes Essen, das man in schlechter Stimmung zu sich nimmt, kann Krankheiten verursachen. Ebenso wichtig ist, dass die Mahlzeiten mit Liebe, Sorgfalt und positiven Gefühlen zubereitet werden.

Kräuter sind wie feinstoffliche Nahrungsmittel. Mann kann sie in kleinen oder größeren Mengen zu sich nehmen. Größere Mengen (ca. 28g - pro Tag) sollten in der Regel nicht ohne den Rat eines Arztes oder Heilpraktikers eingenommen werden. In kleinen Dosen sind Kräuter wie starke Nahrungsergänzungsmittel, die fast jeder regelmäßig zu sich nehmen kann und sollte. Sie gehören zu den notwendigen Nahrungsmitteln und bilden einen Teil der feinstofflichen Ernährung.




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